Ende des 2.Weltkrieges

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Kampfhandlungen am Ende des 2.Weltkrieges

Nachdem Reste der 9.Armee von der Roten Armee im Kessel von Halbe eingeschlossen waren, brachen die letzten gepanzerten Truppen aus dem Kessel aus. Der Weg führte von Massow über Kummersdorf, Märtensmühle, Hennickendorf, Dobbrikow, Rieben nach Beelitz-Schönefeld.

In der Nacht auf den 1. Mai stehen die Spitzen der 9. Armee zwischen der Försterei Märtensmühle und Berkenbrück. Der sowjetische Widerstand hier, wie auch im nächsten Ort Hennickendorf, wird gebrochen. Gegen 04.00 Uhr morgens kommt die Spitze nach Dobbrikow, das vollgestopft ist mit sowjetischen Panzern und Stalinorgeln. Am Pfefferfließ stießen die deutschen Truppen auf eine Panzersperre. Bei der Überquerung bricht am Morgen ein furchtbares Gefecht los. Im Feuer der letzten deutschen Panzer explodierten Munitionsstapel der Russen, die am Dobbrikower Mühlberg lagerten.

Bei erneuten Sperren des Marschweges durch die Rote Armee löste sich die Marschorganisation teilweise auf. Teile der Flüchtlinge und nicht mehr kampfbereite Soldaten verließen die Deckungen und marschierten einfach weiter. Etwa 30.000 Soldaten erreichten am Vormittag des 1. Mai 1945 die 12. Armee südlich von Beelitz.

(Quelle: Das Schwarze Barett, Nr. 44)